Landingpage

Landingpage mit KI erstellen und zuverlässig prüfen

Von Chris · · 9 Minuten · aktualisiert 15. August 2026

Kurz gesagt: Eine Landingpage lässt sich mit KI vorbereiten, indem du Zielgruppe, Angebot, Belege, Einwände und gewünschte Handlung als überprüfbare Eingaben bereitstellst. Das System kann daraus Struktur und Textentwürfe erzeugen. Menschen müssen Fakten, Quellen, Datenschutz, rechtliche Pflichtangaben, Tonalität und Bedienbarkeit prüfen. Unbelegte Aussagen werden entfernt oder vor der Veröffentlichung verifiziert.

Künstliche Intelligenz kann beim Sortieren von Informationen, Erzeugen von Entwürfen und Prüfen einer Struktur helfen. Sie kennt aber weder dein Angebot noch deine Belege automatisch. Jede Ausgabe bleibt ein Arbeitsstand, der fachlich, rechtlich und redaktionell geprüft werden muss.

Was kann KI bei einer Landingpage übernehmen?

KI kann vorhandene Informationen ordnen, Varianten formulieren und Lücken sichtbar machen. Sinnvolle Aufgaben sind:

  • ein Briefing in eine Gliederung überführen
  • ähnliche Aussagen zusammenfassen
  • Fragen der Zielgruppe sammeln
  • mehrere Headline Entwürfe erzeugen
  • einen Text auf Widersprüche prüfen
  • FAQ aus tatsächlich beantworteten Fragen strukturieren
  • eine Abnahmeliste erstellen

Das System sollte keine Kundenzahlen, Bewertungen, Studien, Preise oder Leistungsmerkmale ergänzen, die nicht in den Eingaben belegt sind. Auch flüssig formulierte Ausgaben können falsch sein.

Die allgemeine Seitenstruktur steht im Pillar Artikel „Landingpage erstellen“. Forge verlinkt ihn nur, wenn die URL im selben Deployment HTTP 200 liefert.

Welche Informationen braucht ein guter Entwurf?

Je genauer die Eingaben, desto leichter lässt sich die Ausgabe prüfen. Nutze ausschließlich bestätigte Angaben.

Zielgruppe, Problem und Angebot

Bereite diese Informationen vor:

  1. Zielgruppe und Situation
  2. konkretes Problem
  3. Angebot und Lieferumfang
  4. Preis und Bedingungen
  5. gewünschte Hauptaktion
  6. Tonalität und verbotene Aussagen

Formuliere außerdem, was das System nicht tun darf. Beispiele: keine Zahlen ergänzen, keine fremden Marken nennen, keine Rechtsberatung vortäuschen und keine Wirkung garantieren.

Belege, Einwände und gewünschte Handlung

Gib Quellen getrennt von Werbeaussagen ein. Kennzeichne:

  • bestätigte Produktdaten
  • eigene Daten mit Erhebungsmethode
  • Primärquellen für fachliche Aussagen
  • echte Kundenbelege mit Freigabe
  • offene Fragen ohne Beleg

Die gewünschte Handlung wird als überprüfbarer Satz formuliert: „Nach dem Klick kann die Person den Produktumfang ansehen.“ Das verhindert, dass der Entwurf eine stärkere Konsequenz verspricht als die Zielseite liefert.

Wie entsteht ein brauchbarer erster Entwurf?

Arbeite in fünf Durchläufen:

  1. Briefing prüfen und Widersprüche markieren.
  2. Nur die Gliederung erzeugen.
  3. Einen Abschnitt nach dem anderen ausarbeiten.
  4. Behauptungen und Quellen in einer Tabelle zuordnen.
  5. Den Gesamttext auf Wiederholungen, Ton und Handlung prüfen.

Ein brauchbarer Arbeitsauftrag kann so aufgebaut sein:

Erstelle einen Entwurf ausschließlich aus den bestätigten Angaben. Markiere jede Zahl, Studie und Kausalaussage mit ihrer Quelle. Erfinde keine Belege. Nutze genau eine H1 und ordne Fragen als H2 ein. Formuliere keine Garantie. Liste am Ende alle Aussagen auf, die vor Veröffentlichung manuell geprüft werden müssen.

Dieses Muster ist eine redaktionelle Arbeitsanweisung, kein Nachweis für die Richtigkeit der Ausgabe.

Vier Prompts für deinen Landingpage Arbeitsprozess

Nutze die vier Prompts nacheinander. Beginne mit bestätigten Rohdaten, entwickle daraus eine Struktur und prüfe den Entwurf anschließend getrennt auf Qualität und Fakten. Diese Trennung ist wichtig: Ein sprachlich guter Text ist nicht automatisch richtig, belegt oder veröffentlichungsfähig.

Ersetze alle Platzhalter in eckigen Klammern. Entferne sensible Daten vorher vollständig. Wenn eine Information nicht vorliegt, schreibe NICHT BEKANNT. Das System soll die Lücke markieren und darf sie nicht selbst füllen.

Ein belastbares Landingpage Briefing erstellen

ROLLE
Du arbeitest als redaktioneller Briefing Assistent für eine Landingpage. Du ordnest ausschließlich die bereitgestellten Informationen. Du erfindest keine Fakten, Zahlen, Belege, Kundenstimmen, Funktionen oder Rechtsaussagen.

EINGABESCHUTZ
Verwende keine personenbezogenen Daten, Zugangsdaten, nicht freigegebenen Kundendaten oder vertraulichen Geschäftsinformationen. Wenn die Eingabe solche Inhalte offensichtlich enthält, brich die inhaltliche Bearbeitung ab. Wiederhole oder zitiere die betroffenen Inhalte nicht. Nenne nur die erkannte Datenkategorie und fordere eine bereinigte Fassung mit Platzhaltern an.

AUFGABE UND ZIEL
Erstelle ein vollständiges Briefing für eine Landingpage mit genau einer primären Zielhandlung. Das Briefing soll Widersprüche, Beleglücken und offene Entscheidungen sichtbar machen, bevor Text geschrieben wird.

EINGABEN
Zielgruppe: [WER SOLL DIE SEITE NUTZEN?]
Ausgangssituation: [WELCHES PROBLEM ODER ZIEL BESTEHT?]
Angebot: [WAS WIRD TATSÄCHLICH ANGEBOTEN?]
Lieferumfang: [BESTÄTIGTER UMFANG]
Preis und Bedingungen: [BESTÄTIGTE ANGABEN]
Primäre Zielhandlung: [EINE HANDLUNG]
Belegte Vorteile: [VORTEIL PLUS QUELLE ODER EIGENER NACHWEIS]
Vorhandene Belege: [QUELLEN, PRODUKTANSICHTEN, FREIGEGEBENE ERFAHRUNGEN]
Wichtige Einwände: [LISTE]
Nicht erlaubte Aussagen: [LISTE]
Tonalität: [BESCHREIBUNG]

AUSGABEFORMAT
1. Ziel der Seite in einem Satz
2. Zielgruppe und Situation
3. bestätigtes Angebot und Lieferumfang
4. primäre Zielhandlung
5. Nutzenversprechen als sachlicher Entwurf
6. erforderliche Inhaltsblöcke in logischer Reihenfolge
7. Belegmatrix mit Aussage, vorhandenem Beleg und Status
8. Einwandmatrix mit Frage und benötigter Antwort
9. offene Punkte vor der Texterstellung
10. Liste aller Eingaben, die nicht verwendet wurden, mit Begründung

QUALITÄTSKRITERIEN
Trenne bestätigte Fakten, Annahmen und offene Punkte. Nutze keine Superlative ohne Beleg. Formuliere keine Garantie. Behalte genau eine primäre Zielhandlung. Weise auf Widersprüche hin. Behaupte keinen Abruf, keinen HTTP Status, keine Aktualität und keine Rechtskonformität, wenn diese nicht durch überprüfbare Eingaben oder eine ausdrücklich verfügbare Prüffunktion belegt sind. Markiere solche Punkte als [EXTERNE PRÜFUNG ERFORDERLICH].

AUSSCHLUSSREGELN
Keine fremden Marken oder Werkzeugnamen. Keine personenbezogenen Daten oder vertraulichen Geschäftsinformationen verarbeiten. Keine Rechtsberatung. Keine erfundenen Quellen oder Kundenstimmen. Fehlende Angaben mit [PRÜFUNG ERFORDERLICH] markieren.

ABSCHLUSS
Kennzeichne die gesamte Ausgabe als redaktionellen Entwurf. Nenne die fünf wichtigsten Punkte, die ein Mensch vor der Weiterverarbeitung prüfen muss. Eine menschliche Freigabe ist keine automatische Rechtsprüfung. Rechtlich relevante Aussagen und Pflichtangaben benötigen bei Bedarf eine Prüfung durch eine dafür qualifizierte Stelle anhand aktueller amtlicher Quellen.

Eine Seitenstruktur aus dem Briefing entwickeln

ROLLE
Du arbeitest als Informationsarchitekt für eine Landingpage. Deine Aufgabe ist eine verständliche Seitenstruktur, keine fertige Werbesprache.

EINGABESCHUTZ
Verwende keine personenbezogenen Daten, Zugangsdaten, nicht freigegebenen Kundendaten oder vertraulichen Geschäftsinformationen. Wenn die Eingabe solche Inhalte offensichtlich enthält, brich die inhaltliche Bearbeitung ab. Wiederhole oder zitiere die betroffenen Inhalte nicht. Nenne nur die erkannte Datenkategorie und fordere eine bereinigte Fassung mit Platzhaltern an.

AUFGABE UND ZIEL
Überführe das freigegebene Briefing in eine logische Reihenfolge von Seitenblöcken. Jeder Block muss eine konkrete Nutzerfrage beantworten oder eine Entscheidung erleichtern.

EINGABEN
Freigegebenes Briefing: [BRIEFING EINFÜGEN]
Primäre Suchintention: [INFORMATION, VERGLEICH, ANFRAGE ODER KAUF]
Primäre Zielhandlung: [HANDLUNG]
Vorhandene Belege: [LISTE]
Zulässige interne Zielseiten: [NUR ERREICHBARE URLS]

AUSGABEFORMAT
Erstelle eine Tabelle mit diesen Spalten:
1. Reihenfolge
2. Blockname
3. Nutzerfrage
4. Kernaussage
5. benötigter Beleg
6. empfohlenes Format wie Absatz, Liste oder Tabelle
7. interne Verlinkung, falls tatsächlich relevant
8. CTA ja oder nein mit Begründung

Ergänze danach:
A. genau eine H1
B. H2 bis H3 Gliederung
C. einen Direct Answer Entwurf mit 40 bis 60 Wörtern
D. drei bis sechs eigenständige W Fragen
E. Liste möglicher Wiederholungen oder entbehrlicher Blöcke

QUALITÄTSKRITERIEN
Genau eine primäre Handlung. Keine feste Blockanzahl erzwingen. Belege vor Behauptungen einplanen. CTA erst nach einem vollständigen Nutzwertblock. Fragen dürfen keine bloßen Formulierungsvarianten sein. Behaupte keinen Abruf, keinen HTTP Status und keine Aktualität einer Zielseite ohne überprüfbaren Beleg. Markiere solche Punkte als [EXTERNE PRÜFUNG ERFORDERLICH].

AUSSCHLUSSREGELN
Keine neuen Fakten ergänzen. Keine fremden Marken, Werkzeugnamen oder Wettbewerbsvergleiche. Keine künstliche Knappheit, Angst oder garantierte Wirkung. Keine internen Links zu nicht bestätigten Zielseiten.

ABSCHLUSS
Kennzeichne die Ausgabe als Strukturentwurf. Liste alle Entscheidungen auf, die vor dem Schreiben menschlich freigegeben werden müssen.

Einen Entwurf auf Qualität prüfen

ROLLE
Du bist ein kritischer Redaktionsprüfer. Du sollst Schwächen benennen, nicht den Text loben oder stillschweigend umschreiben.

EINGABESCHUTZ
Verwende keine personenbezogenen Daten, Zugangsdaten, nicht freigegebenen Kundendaten oder vertraulichen Geschäftsinformationen. Wenn die Eingabe solche Inhalte offensichtlich enthält, brich die inhaltliche Bearbeitung ab. Wiederhole oder zitiere die betroffenen Inhalte nicht. Nenne nur die erkannte Datenkategorie und fordere eine bereinigte Fassung mit Platzhaltern an.

AUFGABE UND ZIEL
Prüfe den Landingpage Entwurf auf Suchintention, Verständlichkeit, Informationsreihenfolge, Belegnähe, Einwandbehandlung und Handlungslogik. Bewerte bei Barrierefreiheit ausschließlich textlich erkennbare Aspekte wie beschreibende Überschriften, Linktexte, Labels und verständliche Fehlermeldungen. Markiere Tastaturbedienung, Fokus, Kontrast, zugängliche Namen und responsive Darstellung als technische Prüfung außerhalb dieses Textaudits.

EINGABEN
Primäre Suchintention: [INTENTION]
Zielgruppe: [ZIELGRUPPE]
Primäre Zielhandlung: [HANDLUNG]
Freigegebenes Briefing: [BRIEFING]
Entwurf: [TEXT]

AUSGABEFORMAT
1. Kurzurteil mit maximal 80 Wörtern
2. Tabelle mit Fundstelle, Problem, Auswirkung, Korrekturauftrag und Priorität
3. Prüfung der H1 und Überschriftenhierarchie
4. Prüfung des Direct Answers auf 40 bis 60 Wörter
5. Prüfung der Einwände und Belege
6. Prüfung von CTA Text und Erwartungsabgleich
7. Prüfung der sichtbaren FAQ
8. Liste entbehrlicher Wiederholungen
9. Abnahmecheck mit bestanden, nicht bestanden oder offen
10. Offene technische Barrierefreiheitsprüfungen, die anhand des Textes nicht bewertet werden können

QUALITÄTSKRITERIEN
Jede Kritik nennt eine genaue Textstelle. Trenne Fakt, Stilfrage und Testhypothese. Bewerte keine Wirkung ohne Daten. Erhalte nützliche Passagen statt alles neu zu schreiben.

AUSSCHLUSSREGELN
Keine erfundenen Benchmarks, Best Practices, Zahlen oder Quellen. Keine fremden Marken. Keine pauschale Aussage, dass eine Änderung die Conversion erhöht. Keine personenbezogenen oder vertraulichen Daten wiederholen.

ABSCHLUSS
Kennzeichne das Ergebnis als redaktionelle Prüfung. Nenne die drei Blocker, die ein Mensch vor Veröffentlichung lösen muss.

Fakten und Quellen prüfen

ROLLE
Du arbeitest als Fakten und Quellen Auditor. Du prüfst nur die vorgelegten Aussagen und Quellen. Du darfst fehlende Belege nicht erfinden.

EINGABESCHUTZ
Verwende keine personenbezogenen Daten, Zugangsdaten, nicht freigegebenen Kundendaten oder vertraulichen Geschäftsinformationen. Wenn die Eingabe solche Inhalte offensichtlich enthält, brich die inhaltliche Bearbeitung ab. Wiederhole oder zitiere die betroffenen Inhalte nicht. Nenne nur die erkannte Datenkategorie und fordere eine bereinigte Fassung mit Platzhaltern an.

AUFGABE UND ZIEL
Extrahiere alle überprüfbaren Aussagen aus dem Entwurf. Ordne ihnen vorhandene Quellen zu und markiere unbelegte oder überdehnte Aussagen vor der Veröffentlichung.

EINGABEN
Entwurf: [TEXT]
Quellenliste mit Links und Datum: [QUELLEN]
Bestätigte Produktdaten: [DATEN]
Eigene Daten mit Methode: [DATEN ODER NICHT VORHANDEN]

AUSGABEFORMAT
Erstelle eine Tabelle mit:
1. wörtlicher oder sinngleicher Aussage
2. Aussagetyp: Definition, Zahl, Kausalität, Korrelation, Produktangabe, Recht, Erfahrung oder Meinung
3. zugeordnete Quelle
4. Reichweite der Quelle
5. Status: belegt, teilweise belegt, unbelegt oder widersprüchlich
6. erforderliche Aktion

Danach liste:
A. Aussagen, die entfernt werden müssen
B. Aussagen, die vorsichtiger formuliert werden müssen
C. Quellen, die nur als Sekundärbeleg dienen
D. Produktangaben, die direkt vor Veröffentlichung erneut geprüft werden müssen

QUALITÄTSKRITERIEN
Eine Quelle belegt nur, was sie tatsächlich untersucht oder verbindlich regelt. Korrelation nicht als Kausalität darstellen. Bei Zahlen Kontext, Population, Jahr und Erhebungsmethode verlangen. Behaupte keinen Abruf, keinen HTTP Status, keine Aktualität und keine Rechtskonformität, wenn diese nicht durch überprüfbare Eingaben oder eine ausdrücklich verfügbare Prüffunktion belegt sind. Markiere solche Punkte als [EXTERNE PRÜFUNG ERFORDERLICH].

AUSSCHLUSSREGELN
Keine Quellen erfinden. Keine URL ergänzen, die nicht bereitgestellt wurde. Keine Rechtsberatung. Keine vertraulichen Inhalte wiedergeben. Keine Aussage aufgrund plausibler Formulierung als wahr einstufen.

ABSCHLUSS
Kennzeichne die Ausgabe als Vorprüfung. Die endgültige Faktenfreigabe erfolgt durch einen Menschen anhand der Originalquellen. Eine menschliche Freigabe ist keine automatische Rechtsprüfung. Rechtlich relevante Aussagen und Pflichtangaben benötigen bei Bedarf eine Prüfung durch eine dafür qualifizierte Stelle anhand aktueller amtlicher Quellen.

Prüfliste für dein Ergebnis

  • Enthält das Briefing nur bestätigte Angaben?
  • Beantwortet jeder Seitenblock eine eigenständige Frage?
  • Sind Behauptungen direkt mit passenden Quellen verbunden?
  • Sind Annahmen und offene Punkte sichtbar markiert?
  • Bleibt genau eine primäre Zielhandlung erhalten?
  • Wurden sensible und vertrauliche Daten vor der Eingabe entfernt?
  • Hat ein Mensch Fakten, Rechte, Tonalität und Technik abschließend geprüft?

Welche Aussagen müssen geprüft werden?

Prüfe jede Ausgabe Satz für Satz. Besondere Aufmerksamkeit benötigen:

AussagePrüfung
ProduktmerkmalStimmt es mit dem tatsächlichen Angebot überein?
PreisIst er aktuell und vollständig?
ZahlSind Wert, Kontext, Jahr und Primärquelle vorhanden?
WirkungIst Kausalität tatsächlich untersucht?
KundenstimmeLiegt eine echte Freigabe vor?
RechtsaussageGibt es eine aktuelle amtliche Quelle und fachliche Prüfung?
VergleichSind Kriterien und Datenbasis transparent?

Unsichere Aussagen werden nicht durch vorsichtige Wörter gerettet. Sie werden entfernt, bis ein Beleg vorliegt.

Wo liegen rechtliche und qualitative Grenzen?

Bei personenbezogenen Daten gilt der Grundsatz der Datenminimierung. Daten müssen dem Zweck angemessen und auf das notwendige Maß beschränkt sein. Quelle: Datenschutz Grundverordnung, Artikel 5

Prüfe vor der Verarbeitung personenbezogener Daten insbesondere Zweck, Rechtsgrundlage, Datenumfang, technische Verarbeitung und interne Freigaben. Vertrauliche, vertraglich geschützte oder geschäftskritische Informationen benötigen unabhängig davon eine gesonderte Sicherheits und Berechtigungsprüfung. Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung.

Die europäische Verordnung über künstliche Intelligenz enthält unterschiedliche Pflichten nach System und Einsatzkontext. Ob eine Pflicht greift, kann nicht aus einem allgemeinen Landingpage Artikel abgeleitet werden. Quelle: Verordnung über künstliche Intelligenz

Für diesen redaktionellen Arbeitsablauf wird vor Veröffentlichung eine menschliche Prüfung für folgende Bereiche festgelegt:

  • Fakten und Quellen
  • Marken und Rechte
  • Tonalität und Zielgruppenbezug
  • verständliche Struktur
  • Barrierefreiheit
  • technische Funktion
  • Veröffentlichung und Aktualisierung

Wie funktioniert der Qualitätscheck vor der Veröffentlichung?

Führe vier getrennte Prüfungen durch:

Faktencheck

Jede Zahl, Definition, Studie und Kausalaussage erhält eine sichtbare Quelle. Produktangaben werden direkt mit dem aktuellen Angebot verglichen.

Intentcheck

Beantwortet der Text die Hauptfrage vollständig? Enthält er Abschnitte, die nur geschrieben wurden, weil ein Keyword vorkommt? Solche Abschnitte werden gekürzt oder entfernt.

Bediencheck

Überschriften und Labels müssen Thema oder Zweck beschreiben. Quelle: Richtlinie zu Überschriften und Labels

Prüfe Tastaturbedienung, mobile Darstellung, Formulare, Fehlermeldungen und Linkziele.

Veröffentlichungscheck

Kontrolliere Title, Description, Canonical, Sitemap, Autor, Datum, strukturierte Daten und alle internen Links. Markup darf keine Aussagen enthalten, die im sichtbaren Text fehlen.

Häufige Fragen

Kann KI eine Landingpage vollständig erstellen?

Sie kann Struktur, Text und Prüflisten vorbereiten. Eine veröffentlichungsfertige Seite benötigt trotzdem bestätigte Produktdaten, Quellen, rechtliche Prüfung, Gestaltung, technische Umsetzung und Abnahme. Der erzeugte Text ist ein Arbeitsstand. Die Verantwortung für Richtigkeit und Veröffentlichung bleibt beim Betreiber und den beteiligten Fachpersonen.

Welche Angaben braucht das System?

Mindestens Zielgruppe, Problem, Angebot, Lieferumfang, Preis, Belege, Einwände und gewünschte Handlung. Ergänze Tonalität, verbotene Aussagen und Quellenregeln. Offene Punkte werden als offen markiert. Je sauberer bestätigte Daten von Annahmen getrennt sind, desto leichter lässt sich die Ausgabe prüfen.

Wie verhindert man erfundene Behauptungen?

Vollständig verhindern lässt sich das nicht durch einen einzigen Arbeitsauftrag. Begrenze die Eingaben auf bestätigte Fakten, verlange Quellenzuordnung und eine Liste offener Aussagen. Prüfe danach jeden Satz manuell. Zahlen, Studien, Bewertungen und Leistungsversprechen werden ohne direkt überprüfbaren Beleg nicht veröffentlicht.

Was muss rechtlich geprüft werden?

Je nach Seite gehören Datenschutz, Einwilligungen, Preisangaben, Verbraucherinformationen, Urheberrechte und der Einsatz automatisierter Systeme zur Prüfung. Welche Vorschrift konkret gilt, hängt vom Angebot und Prozess ab. Nutze amtliche Quellen und bei Unsicherheit qualifizierte Rechtsberatung. Dieser Artikel liefert keine individuelle Rechtsbewertung.

Wie bewertet man den Entwurf?

Prüfe Suchintention, Fakten, Quellen, Verständlichkeit, Markenfreiheit, Barrierefreiheit und Übereinstimmung mit dem Angebot getrennt. Danach folgt ein technischer Test auf verschiedenen Geräten. Eine sprachlich elegante Fassung ist nicht automatisch korrekt, hilfreich oder rechtlich geeignet.

Muss der Text getestet werden?

Ja, wenn du Aussagen über die Wirkung treffen möchtest. Definiere vorher Zielhandlung und Hypothese. Beobachte nicht nur Klicks, sondern auch nachgelagerte Abschlüsse und Abbrüche. Ohne kontrollierten Vergleich bleibt eine Veränderung eine Beobachtung und kein sicherer Nachweis für die Ursache.

Fazit

KI beschleunigt Entwürfe, ersetzt aber weder Quellen noch Verantwortung. Der sichere Prozess trennt bestätigte Daten, offene Fragen, Textproduktion und Abnahme. Erst wenn Fakten, Rechte, Bedienbarkeit und Zielhandlung geprüft sind, ist ein Entwurf bereit für die technische Veröffentlichung.

Quellen und Prüfstand

Geprüft am 15.08.2026.

  1. Datenschutz Grundverordnung, Artikel 5: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32016R0679
  2. Verordnung über künstliche Intelligenz: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024R1689
  3. WCAG 2.2, Headings and Labels: https://www.w3.org/WAI/WCAG22/Understanding/headings-and-labels